i don't need people who don't see me

Sonntag, 10. Dezember 2017









 
vor ungefähr anderthalb jahren habe ich damit begonnen, meine augenbrauen nachzumalen. bis zu diesem zeitpunkt war alles, was ich an make up verwendet habe mascara, eyeliner, kajal und zu bestimmten anlässen ein knalliger lippenstift. bei einem gespräch mit einer sehr freundlichen jungen dame bei einem fotoshooting (grüße gehen an dich raus, stephanie) legte mir diese ans herz, mich mitmeinen brauen auseinanderzusetzen, da sie 'den rahmen des gesichts bilden' und damit genanntes formen und extrem wichtig sind. bis zu diesem zeitpunkt hab ich mir keinerlei gedanken über meine augenbrauen gemacht, da sie schlicht weg nicht zu sehen waren. ich habe zwar normalen haarwuchs an dieser stelle, aber in durchsichtig erscheinendem hellblond. und da wären wir schon beim ersten problem: rötliche untertöne in sämtlichen produkten 😒 schließlich fand ich mit hilfe meiner besten freundin dann doch etwas mit kühlem, aschigen unterton im niedrigen preissegment und tastete mich so nach und nach ran. durch den steigenden konsum von beauty tutorials auf youtube, die ich mir vorerst nur zur entspannung ansah, entwickelte sich parallel mein interesse für make up immer mehr gen selbstversuche. wenn man das bis heute weiter spinnen würde, käme man zu dem entschluss, dass ich "addicted" bin. immer wieder aufs neue kann ich mich für pigmentierung, verblenden, halo, cut crease und und und begeistern und will alles ausprobieren. ihr glaubt gar nicht, wie sehr man sich über farbabgabe oder die zusammenstellung der panels in einer palette freuen kann, ich hätte es vor einem jahr auch noch nicht gedacht. soweit der exkurz zu meinen anfänglichen berührungen mit makeup. ich erzähle das aus diesem grund, da es natürlich auch eine zeit gab, in der mich das überhaupt nicht ansprach und ich es teilweise sogar unnütz finde, woran mittlerweile auch noch etwas dran ist, aber aus anderen und vor allem rein persönlichen gründen. ich schminke mich nicht jeden tag und ich benutze auch kein make up im sinne von foundation. ich schminke meine augenpartie. ausgefallen. extrem. mit falschen wimpern. und dunklen augenbrauen. herrgott! das macht aus mir keinen anderen menschen und wenn ich das tun und davon ganz viele fotos machen möchte, dann mach ich das auch! nicht aus dem grund, dass ich mich besser und schöner finde als andere menschen. ich finde mich gut und schön. punkt. ich vergleiche mich in diesem und auch in keinem ungeschminkten moment mit anderen leuten, möchte mich nicht messen oder über jemanden stellen. ebenso fühl ich mich ungeschminkt auch nicht unwohl, was ja immer ein weitverbreiteter mythos ist, der ja die logische schlussfolgerung auf ein extremes makeup sei. prozentual gesehen bin ich 85% der zeit komplett ungeschminkt, die restlichen 15% stark geschminkt. und jetzt stellt euch mal vor: ich bin die gleiche. mit den gleichen guten und schlechten launen, dem gleichen look- jogginghose oder black bitch und vor allem mit der gleichen selbstwahrnehmung. denn am ende des tages ist es nicht wichtig, ob du fake lashes aufgeklebt oder einen pickel am kinn hast. die kümmern sich nämlich nicht darum, ob ich frühs aufstehe, zur arbeit und zur uni gehe, meiner familie und freunden sage, wie doll lieb ich sie hab. ich bleibe die selbe person mit dem selben verhalten und gefühlen. und natürlich wäre es bullshit zu sagen, dass mir makeup nichts gibt oder nichts mit mir macht. denn es ist ein hobby und somit hat es genau wie fußball spielen oder im chor zu singen eine wichtige aufgabe: SPASS. und der ist defnitiv da. denn für die meisten ist der prozess das hobby, nicht das ergebnis. und genau das ist die quintessenz davon. nicht mehr und nicht weniger. und es mag ja sein, dass ich auf dich oder deine freunde oberflächlich, arrogant und selbstverliebt wirke, ich bins halt nur nicht. so ganz einfach ist das. denn nur, weil man sich gerne mit oberflächlichkeiten wie makeup und selbstportraits beschäftigt, bedeutet das noch lange nicht, dass man selbst keine tiefe hat. 





 

frozen breath

Montag, 4. Dezember 2017








zurück mit einem neuen make up look. verwendete produkte:
lidschatten modern renaissance | morphe make a statement! | morphe fall into frost | silberne glitter pigmente
augenbrauen essence brow powder | trend it up eye gel-liner | essence transparent brow gel
wimpern catrice glam & doll mascara | ardell wispies
lippen catrice lipliner upper brown side | mac matte lipstick velvet teddy

in den kommenden tagen und wochen folgen immer mal wieder weitere bilder aus dieser reihe und zusätzlich auch mein post über selbstwahrnehmung und ehrlichkeit. natürlich hab ich auch dieses jahr wieder etliches für meine liebsten zum weihnachtsfest eingekauft und werde euch die ein oder anderen errungenschaften plus deren macher vorstellen. 

autumn glitter IV

Donnerstag, 16. November 2017


mit diesem abschließenden „sextett“ wollte ich nochmal zeigen, wie viel spaß mit portraits machen und seit einiger zeit eben auch make up. das zusammen ist wirklich zu einer meiner lieblingsbeschäftigungen geworden. und von mir aus können es andere auch gerne „egozentrisch“ nennen, womit das ganze, meiner meinung nach, aber nichts zu tun hat. nur, weil jemand gefallen an dem posieren vor einer kamera findet, ist derjenige noch lange nicht selbstverliebt und arrogant. das gleiche gilt für ein auffälliges make up. immer dieses schwachsinngelaber, von wegen, ich könne nicht natürlich sein, würde mich ungeschminkt nicht schön finden. bullshit! aber darüber kann ich gerne an einer anderen stelle mal diskutieren, falls ihr etwas zu selbstwahrnehmung und ehrlichkeit lesen möchtet.